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AZV "Oberes Döllnitztal" - Gebühren -

Die Gebühren sind geregelt in der:
Satzung über die Erhebung von Abwassergebühren für die Benutzung der öffentlichen Abwasseranlagen des Abwasserzweckverbandes "Oberes Döllnitztal"
und
in der
Satzung über die Entsorgung von Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben

 


Gebühren ab 01.04.2017

Die Grundgebühr beträgt: 6,00€ je Monat

  • Vollentsorgungsgebühr
  • VE-Gebühr Einrichtung 2
  • Kanalbenutzungsgebühr
  • Niederschlagswassergebühr
  • Entsorgung teilbiolog. KKA
  • Entsorgung vollbiolog. KKA
  • abflusslose Grube leeren
  • Endreinigung KKA
  • vergeblicher Entsorgversuch
  • zus. Schlauchlänge >20m
  • 01,23 € je Kubikmeter
  • 4,40 € je Kubikmeter
  • 1,07 € je Kubikmeter
  • 0,47 € je Quadratmeter
  • 46,03 € je Kubikmeter
  • 58,48 € je Kubikmeter
  • 11,48 € je Kubikmeter
  • 95,20 € je Stunde
  • 45,00 € je Fahrt
  • 01,19 € je Meter

Gebühren bis 31.03.2017:
Die Grundgebühr beträgt: 5,30 € je Monat
  • Vollentsorgungsgebühr
  • Kanalbenutzungsgebühr
  • Niederschlagswassergebühr
  • KKA ziehen
  • abflusslose Grube leeren
  • Endreinigung KKA
  • 1,47 € je Kubikmeter
  • 0,64 € je Kubikmeter
  • 0,40 € je Nettoquadratm.
  • 14,72 € je Kubikmeter
  • 11,40 € je Kubikmeter
  • 81,20 € je Stunde

Weitere Informationen auch unter Satzungen des AZV.


Neue Abwassergebühren ab April 2017 – Solidarisierungseffekte entfallen;
höhere Kosten verteilen sich auf weniger Zahler.

Auf Grundlage des Sächsischen Kommunalabgabengesetzes war der Abwasserzweckverband verpflichtet, nach Ablauf der Kalkulationsperiode von 2011 bis 2016, die bisherigen Gebührensätze nachzukalkulieren und im Prognosezeitraum bis 2021 neu zu ermitteln. Die neuen Gebührensätze wurden durch die Verbandsversammlung des AZV beschlossen und mit den entsprechenden Änderungssatzungen im Mügelner Anzeiger, im Collmboten sowie auf der Internetseite des Verbandes veröffentlicht.

Bei der Nachkalkulation der letzten Gebührenperiode (2011 – 2016) wurde bei fast allen Gebührenarten eine ungünstige Kostenentwicklung festgestellt. Wie überall bedeuten steigende Rohstoff- und Materialpreise auch steigende Betriebsausgaben.

Dennoch bleiben sie Gebühren für zentrale Schmutzwassereinleitung (in eine öffentliche Kläranlage) bei einem Verbrauch von 35 m³/Jahr konstant. Wer mehr verbraucht, zahlt sogar weniger. Während sich die Mengengebühr von 1,47 € auf 1,23 €/ m³ reduzierte, erhöhte sich die Grundgebühr mit 6,00 €/WE/Monat leicht. Dagegen stieg die Gebühr für die Einleitung der Überläufe der Kleinkläranlagen in die Kanalisation von 0,64 €/m³ auf 1,07 € /m³, die Grundgebühr zur Abdeckung der Fixkosten pro Anschluss erhöhte sich auch hier auf 6,00 €/WE/Monat. Dies resultiert aus Investitionen in das veraltete Kanalnetz und dem Rückgang in der Zahl der Gebührenpflichtigen.

Dieselben Gründe forderten auch eine Erhöhung der Gebühr für die Kanalbenutzung der Niederschlagswasseranlagen. Bisher lag diese bei 0,40 € pro m² versiegelter Fläche, zukünftig wird hier eine Gebühr von 0,47 € pro m² erhoben. Denn je mehr Grundstückseigentümer Flächen zur Versickerung auf ihrem Grundstück ausbinden, desto geringer ist auch die Beteiligung an den Kosten der Bewirtschaftung und Erhaltung der Anlagen. Dazu muss jedoch genügend Versickerungsfläche und –fähigkeit vorliegen.

Einen drastischen Anstieg gab es bei den Entsorgungsgebühren für Kleinkläranlagen und abflusslose Gruben. Diese stellen sich ab 01.04.2017 wie folgt dar:

Entsorgung aus vollbiolog. KKA: 58,48 €/m³
Entsorgung aus teilbiolg. KKA: 46,03 €/m³ (bisher 14,72 €/m³)
Entsorgung aus abflusslosen Gruben: 11,48 €/m³ (bisher 11,40 €/m³)

Weil die landwirtschaftliche Entsorgung von Klärschlamm nun gesetzlich verboten ist, diktieren die Energiekonzerne hohe Preise zur Benutzung der Verbrennungsanlagen. Hinzu kommt, dass auch hier die Entsorgung sowohl in Menge als auch Häufigkeit erheblich abnimmt. Denn einerseits sinkt die Zahl der Altanlagen, andererseits entsorgen vollbiologische Anlagen weit weniger Klärschlamm. Zudem schreibt die Kleinkläranlagenverordnung nun die permanente Überwachung der Anlagendaten zu Wartung, Schlammabfuhr, Einhaltung der Grenzwerte sowie eine turnusmäßigen Inaugenscheinnahme der Anlagen vor. Letzteres hat der Verband zur Einsparung von Kosten bereits auf den Fäkalentsorger übertragen.

Im Vergleich zu vielen anderen Verbänden in Sachsen sind die Gebühren aber noch sehr günstig. Einen interessanten Vergleich findet man hier. Ob dieser Trend bis zum Ende der Kalkulationsperiode 2021 gehalten werden kann, bleibt aufgrund der unkalkulierbaren Kostenentwicklung abzuwarten!

AZV"Oberes Döllnitztal"
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Donnerstag:
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Notfalldienst der OEWA GmbH Döbeln