Home

Geschäftsbereiche

Termine
Baumaßnahmen
Satzungen
Formulare
Gebühren
häufige Fragen
Kontakt
Impressum


Dezentrale Entsorgung
Zentrale Entsorgung
Niederschlagswasser


AZV "Oberes Döllnitztal" - Niederschlagswasser -


Hinweis für Teilnehmer am vierteljährlichen Einzugsverfahren
für die
Niederschlagswassergebühr
aus technischen Gründen wird die Fälligkeit für Vierteljahreszahler
ab 2015 dauerhaft um 14 Tage vorgezogen!
neue Fälligkeitstermine:
15.März; 15.Juni; 15.Oktober; 15. Dezember

Keine neuen Niederschlagswassergebührenbescheide 2016!
Der jeweils letzte Bescheid behällt seine Gültigkeit bis zur Änderung.
Nutzen Sie am besten das Einzugsverfahren per SEPA Mandat!

Bitte beachten Sie unbedingt! Für das Ablassen vom Swimming Pool auf das Grundstück oder in eine Regenwasserableitung bzw. ein Gewässer ist eine Erlaubnis erforderlich! nähere Informationen erteilt das LRA Untere Wasserbehörde

Allgemeines

Die Gebühr wird für alle versiegelten Flächen erhoben, die in die öffentliche Kanalisation des AZV ableiten. Dabei wird je nach Versiegelungsart in drei verschiedene sogenannte Ablaufklassen unterschieden. 100%ige Versiegelung bei Dächern, Bitumen- , Beton- und ähnlichen Flächen. 75%ige Versiegelung bei normalen gepflasterten Flächen und 50%ige Versiegelung bei sogenannten wassergebundenen Decken wie Steinsand, Rasengittern, großfugig verlegten Naturpflastern und Ökopflaster.

Für Grundstücke auf denen das Regenwasser in der Vegetationszeit regelmäßig zum Bewässern genutzt wird, im Winter jedoch schlecht versickert werden kann, bieten wir die Lösung über eine Zisterne mit Überlauf an. Hierbei wird die entsprechende in die Zisterne ableitende Fläche mit 40%iger Versiegelung zur Gebühr angesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie über uns.


Bei Versickerung auf dem eigenen Grundstück unbedingt beachten:

  • Versickerungsfähigkeit des Untergrundes muss gewährleistet sein (durch die Versickerung dürfen nachweislich keinerlei benachbarte / fremde Grundstücke beeinträchtigt werden).
  • Es ist die Lösung zu wählen, die im höheren Maße das Schutzpotential des Bodens einbezieht (Sickerschacht ist diesbezüglich die ungünstigste Variante).
  • Abstand zwischen der Sohle der Versickerung(sanlage) & dem höchsten zu erwartenden Grundwasserstand muss eingehalten sein. (mindestens 1 Meter)
  • Bei unterirdischer Versickerung ist stets ein Versickerungsgutachten und eine Ausführungsbestätigung nach ATV A138 notwendig


Regenwasser versickern?
Hinweise des Bundesumweltamtes


Niederschlagswassergebühr ist grundstücks-bezogen.
Gebührenschuldner sind die Grundstücks-eigentümer.
Die Gebühr wird auf alle versiegelten oder teilversiegelten Flächen erhoben von denen Niederschlagswasser in Anlagenteile des Verbandes eingeleitet wird.

Die Versickerung (§ 4 ErlFreihVO) des Niederschlagswasser auf dem eigenen Grundstück ist nach (§ 5 ErlFreihVO) möglich, wenn dies ohne jede Gefährdung anderer Grundstücke (§ 6 ErlFreihVO) möglich ist.

Die ehemalige allgemeine Abwassergebühr wurde in die beiden Teilgebühren für Schmutzwasser und Niederschlagswasser geteilt. In unserem Verbandsgebiet wurde sie erstmalig im Jahre 2007 erhoben.
Die Niederschlagswassergebühr ist eine sogenannte verbrauchsabhängige Gebühr und bemisst sich nach der versiegelten Fläche eines Grundstückes von welcher das Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation geleitet wird.